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BÜMMERSTEDE GmbH – Heizung, Sanitär, Solar, Klima, Photovoltaik

Kommunen · Veranstalter · Marktverantwortliche

Trinkwasserhygiene für Feste und Veranstaltungen

Wo Trinkwasser auf Stadtfesten, Märkten, Volksfesten oder anderen Veranstaltungen über mobile Schlauchleitungen und Verteiler bereitgestellt wird, gelten hohe hygienische und technische Anforderungen. BÜMMERSTEDE unterstützt Kommunen und Veranstalter bei der fachgerechten Kontrolle, Inbetriebnahme und hygienischen Vorbereitung ihrer zeitweiligen Trinkwasserversorgung.

Wir prüfen die vorhandene Anlage, beheben festgestellte Mängel, spülen und desinfizieren Schläuche und Verteiler und koordinieren bei Bedarf die Beprobung durch eine zugelassene Trinkwasser-Untersuchungsstelle.

Was uns Auftraggeber zutrauen dürfen

  • · Fachgerechte Arbeiten an Trinkwasseranlagen
  • · Orientierung an den aktuellen technischen Regeln
  • · Koordination mit zugelassenen Untersuchungsstellen
  • · Erfahrung aus einem kommunalen Veranstaltungseinsatz

Ausgangslage

Warum temporäre Trinkwasseranlagen besondere Aufmerksamkeit benötigen

Mobile Trinkwasseranlagen werden häufig nur für wenige Tage aufgebaut. Gerade der wechselnde Aufbau, längere Lagerzeiten, stehendes Wasser, Wärme, verschmutzte Kupplungen oder ungeeignete Materialien können die Trinkwasserqualität beeinträchtigen.

Die Trinkwasserverordnung behandelt solche Installationen als zeitweilige Wasserversorgungsanlagen. Für Planung, Aufbau, Betrieb und Instandhaltung gelten die allgemein anerkannten Regeln der Technik – vor allem die DIN 2001-2:2025-06 für nicht ortsfeste Anlagen sowie die veranstaltungsbezogene DVGW-Kompaktinfo twin Nr. 15 mit Stand Juni 2026.

Verunreinigte oder beschädigte Schlauchleitungen

Lagerung, Transport und häufiger Auf- und Abbau hinterlassen Spuren – von Rissen bis zu Ablagerungen im Inneren.

Ungeeignete Schläuche und Kupplungen

Garten-, Druck- oder Lebensmittelschläuche sind für die Trinkwasserverteilung nicht zulässig. Entscheidend sind trinkwassergeeignete, geprüfte und gekennzeichnete Bauteile.

Stagnation und Erwärmung

Über Tage aufgebaute Leitungen liegen oft in der Sonne. Wenig Wasseraustausch und Wärme begünstigen mikrobiologisches Wachstum.

Fehlende Sicherung gegen Rückfließen

Ohne geeignete Sicherungseinrichtung an der Übergabestelle, an der Verteilstation und an jedem Stand kann Wasser zurückgedrückt werden.

Stände in Reihe verbunden

Jeder Stand gehört direkt an die zentrale Verteilstation. Werden Stände untereinander verbunden, lassen sich Verantwortung und Absicherung nicht mehr sauber trennen.

Offene Bauteile mit Bodenkontakt

Unverschlossene Kupplungen, fehlende Blindkupplungen oder Schläuche auf dem Erdboden sind typische Schwachstellen beim Auf- und Abbau.

Unsere Leistungen

Von der Bestandsaufnahme bis zur hygienisch vorbereiteten Anlage

Technische und hygienische Kontrolle

Wir überprüfen Trinkwasserschläuche, Verteiler, Armaturen, Kupplungen, Anschlussstellen und Sicherungseinrichtungen auf erkennbare technische und hygienische Mängel.

Behebung festgestellter Mängel

Kleinere Defekte und problematische Anschlüsse können wir nach Möglichkeit unmittelbar vor Ort beheben. Notwendige weitergehende Maßnahmen stimmen wir transparent mit dem Auftraggeber ab.

Fachgerechtes Spülen

Zuerst werden Hydrant und Standrohr ausreichend gespült, anschließend die Verteilstation und die Leitungen zu den Ständen – mit hoher Strömungsgeschwindigkeit und mehrfachem Wasseraustausch. Dabei achten wir besonders auf Stagnationsbereiche.

Reinigung und Desinfektion

Wenn der hygienische Zustand, eine behördliche Vorgabe oder ein Untersuchungsergebnis dies erfordert, führen wir als Fachunternehmen geeignete Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch. Anschließend wird gründlich nachgespült, damit keine Desinfektionsmittelreste verbleiben.

Koordination der Trinkwasserbeprobung

Ist eine mikrobiologische Untersuchung vorgesehen oder vom Gesundheitsamt verlangt, koordinieren wir die Probennahme an den Entnahmestellen der Stände mit einer nach Trinkwasserverordnung zugelassenen Untersuchungsstelle.

BÜMMERSTEDE ist selbst keine zugelassene Trinkwasser-Untersuchungsstelle. Die Probennahme und die Laboranalyse übernimmt eine nach Trinkwasserverordnung zugelassene Stelle; wir bereiten die Anlage vor und koordinieren den Ablauf.

Ablauf

Typischer Ablauf eines Einsatzes

  1. Veranstaltung besprechen

    Wir klären Anlagenumfang, Termine und den vorhandenen Bestand.

  2. Anforderungen klären

    Abstimmung mit dem Auftraggeber und gegebenenfalls mit dem zuständigen Gesundheitsamt.

  3. Anlage kontrollieren

    Schläuche, Verteiler, Kupplungen und Sicherungseinrichtungen werden vor Ort geprüft.

  4. Mängel beheben und spülen

    Erkennbare Mängel werden behoben, Leitungen und Verteiler kontrolliert gespült.

  5. Bei Bedarf reinigen und desinfizieren

    Nur, wenn Zustand, Vorgabe oder Untersuchungsergebnis es erfordern – mit anschließender Spülung.

  6. Beprobung koordinieren

    Die Probennahme erfolgt durch eine zugelassene Untersuchungsstelle, wir stimmen den Termin ab.

  7. Ergebnisse abstimmen

    Wir besprechen die Ergebnisse und gegebenenfalls erforderliche Folgemaßnahmen mit Ihnen. Die Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an das Gesundheitsamt obliegt dem Veranstalter.

Die Beprobung sollte so frühzeitig geplant werden, dass Laborergebnisse möglichst vor Veranstaltungsbeginn vorliegen und bei Auffälligkeiten noch reagiert werden kann.

Technische Anforderungen

Worauf es bei einer zeitweiligen Trinkwasserversorgung ankommt

Zusammengefasst nach Trinkwasserverordnung, DIN 2001-2 und der DVGW-Kompaktinfo twin Nr. 15 (Stand Juni 2026).

Trinkwassergeeignete Materialien

Alle Bauteile mit Trinkwasserkontakt müssen für Trinkwasser geeignet sein. Schlauchleitungen sollen lichtundurchlässig beziehungsweise UV-geschützt und ausreichend druckbeständig sein; Garten- und Lebensmittelschläuche scheiden aus.

Kurze, geschützte Leitungswege

Leitungen so kurz wie möglich, klein im Querschnitt und eindeutig gekennzeichnet. Die DIN 2001-2 nennt 40 m als Richtwert, der möglichst nicht überschritten werden sollte. Schutz vor Erwärmung, Frost und Beschädigung gehört dazu.

Absicherung an jeder Stelle

Sicherungseinrichtungen nach DIN EN 1717 und DIN 1988-100 sind an der Entnahme, an der Verteilstation sowie an jedem Stand und angeschlossenen Gerät vorzusehen. Stände werden einzeln an die Verteilstation angeschlossen, nicht untereinander.

Spülen beim Aufbau und im Betrieb

Vor dem Verlegen werden Hydrant und Standrohr gespült, danach die gesamte Verteilung. Im laufenden Betrieb hilft regelmäßiges – idealerweise morgendliches – Spülen gegen Stagnation und Erwärmung.

Fachkundige Ausführung

Errichtung und Arbeiten an der Anlage gehören in die Hände fachkundiger Personen, etwa eines eingetragenen Installationsunternehmens. Für das Setzen von Standrohren gelten die Vorgaben des Wasserversorgers.

Untersuchungsumfang

Als Mindestumfang gelten üblicherweise E. coli, coliforme Bakterien sowie die Koloniezahl bei 22 °C und 36 °C. Umfang und Häufigkeit legt das zuständige Gesundheitsamt fest.

Betrieb und Nachbereitung

Auch während und nach der Veranstaltung bleibt etwas zu tun

Die Pflichten enden nicht mit dem Aufbau. Wir unterstützen bei der Umsetzung und erläutern, was in Ihrem Verantwortungsbereich zu dokumentieren ist.

Betriebsbuch führen

Für den jeweiligen Verantwortungsbereich wird ein Betriebsbuch nach DIN 2001-2 geführt, in dem Untersuchungsergebnisse und Nachweise zu Wartung und Instandhaltung gesammelt werden.

Tägliche Sichtkontrolle

Oberirdische Leitungen und die Verteilstation werden täglich auf Mängel gesichtet und die Kontrolle dokumentiert. Beschädigte Bauteile werden umgehend ausgetauscht.

Ergebnisse an das Gesundheitsamt

Die Untersuchungsergebnisse übermittelt der Veranstalter dem zuständigen Gesundheitsamt. Bei Auffälligkeiten werden die Maßnahmen mit dem Amt abgestimmt.

Abbau und Lagerung

Nach der Demontage werden die Bauteile geprüft, gespült, vollständig entleert, getrocknet und mit Stopfen oder Blindkupplungen verschlossen sowie trocken und sauber gelagert.

Einsatzbereiche

Für welche Veranstaltungen?

  • Stadtfeste und Volksfeste
  • Wochen- und Weihnachtsmärkte
  • Kirmes und Jahrmärkte
  • Musik- und Kulturveranstaltungen
  • Sportveranstaltungen
  • Schützenfeste und Vereinsfeste
  • Messen und mobile Ausstellungen
  • Temporäre Gastronomie- und Verkaufsbereiche
  • Baustellen und andere zeitweilige Versorgungsanlagen

Aktuelle technische Grundlage

Die DIN 2001-2:2025-06 behandelt nicht ortsfeste und zeitweilige Trinkwasserversorgungsanlagen. Sie wurde an die novellierte Trinkwasserverordnung angepasst und enthält Anforderungen an Planung, Bau, Betrieb, Instandhaltung, Kontrolle und Dokumentation.

Speziell für Feste und Märkte hat der DVGW die Kompaktinfo twin Nr. 15 „Hinweise zur Trinkwasserversorgung auf Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen“ mit Stand Juni 2026 aktualisiert. Sie fasst die wichtigsten Hygieneregeln für zeitweilige Anlagen zusammen und verweist unter anderem auf DIN EN 1717 und DIN 1988-100 für Sicherungseinrichtungen sowie auf die DVGW-Arbeitsblätter zu Hygiene, Spülung und Desinfektion. Wir richten unsere Arbeit an diesem aktuellen Stand aus.

Die Trinkwasserverordnung verlangt außerdem die Anzeige der Errichtung, Inbetriebnahme und voraussichtlichen Betriebsdauer einer zeitweiligen Wasserversorgungsanlage beim zuständigen Gesundheitsamt. Welche Untersuchungen erforderlich sind und in welchen Abständen sie stattfinden müssen, legt das Gesundheitsamt fest.

Zuständigkeiten

Verantwortungsbereiche einer temporären Trinkwasserversorgung

Von der Entnahme am Hydranten bis zur Entnahmestelle am Stand greifen mehrere Verantwortungsbereiche ineinander.

Bereich 1

Wasserversorgungsunternehmen

In der Regel verantwortlich bis zum Hydranten einschließlich Standrohr und festgelegter Sicherungseinrichtung.

Hydrant · Standrohr · Sicherung

Bereich 2

Veranstalter bzw. Betreiber der Verteilung

In der Regel verantwortlich für die Verteilung ab der Übergabestelle bis einschließlich der zentralen Trinkwasserverteilstation.

Übergabe · Hauptleitungen · Verteilstation

Bereich 3

Stand- oder Anlagenbetreiber

In der Regel verantwortlich für die nachgelagerten Schlauchleitungen, Installationen, Geräte und Entnahmestellen des jeweiligen Standes.

Standleitung · Geräte · Entnahmestellen

Die tatsächlichen Verantwortungsbereiche müssen für jede Veranstaltung individuell mit Wasserversorger, Veranstalter und zuständigem Gesundheitsamt geklärt werden.

Praxisbeispiel

Trinkwasserhygiene vor einer kommunalen Veranstaltung in Nordenham

Vor der Inbetriebnahme der temporären Trinkwasserversorgung für eine kommunale Veranstaltung in Nordenham hat BÜMMERSTEDE die eingesetzten Trinkwasserschläuche, Verteiler und zugehörigen Komponenten kontrolliert. Festgestellte kleinere Mängel wurden unmittelbar behoben. Anschließend wurden die Anlagenteile gespült, desinfiziert und die vorgesehene mikrobiologische Beprobung veranlasst beziehungsweise begleitet.

So konnten technische Mängel und hygienische Risiken noch vor Beginn der Veranstaltung erkannt und bearbeitet werden.

Häufige Fragen

Nach § 11 Absatz 3 der Trinkwasserverordnung müssen Errichtung, Inbetriebnahme beziehungsweise Wiederinbetriebnahme und die voraussichtliche Betriebsdauer einer zeitweiligen Wasserversorgungsanlage dem zuständigen Gesundheitsamt angezeigt werden. Das konkrete Verfahren kann regional unterschiedlich organisiert sein.

Auch außerhalb von Veranstaltungen betreuen wir Trinkwasser- und Heizungsanlagen – Kundendienst und Wartung sowie Sanitärtechnik.

Trinkwasseranlage für eine Veranstaltung prüfen lassen

Für Kommunen, Veranstalter und Marktverantwortliche. Wir stimmen Anlagenumfang, Termine und die erforderlichen Schritte mit Ihnen ab.

Schritt 1 von 3Veranstaltung

Damit wir den Termin und den Umfang frühzeitig einplanen können.

Bitte auch den geplanten Aufbautermin nennen, falls schon bekannt.

Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

Trinkwasserversorgung rechtzeitig vor der Veranstaltung prüfen lassen

Sie planen ein Stadtfest, einen Markt oder eine andere Veranstaltung mit temporärer Trinkwasserversorgung? Wir besprechen den Anlagenumfang, die vorhandenen Komponenten und die erforderlichen Schritte mit Ihnen.

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Wir prüfen zunächst, welche Lösung zu Ihrem Gebäude passt – persönlich, verständlich und ohne Verkaufsdruck.

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