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BÜMMERSTEDE GmbH – Heizung, Sanitär, Solar, Klima, Photovoltaik

Kostenorientierung

Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau?

Die ehrlichste Antwort lautet: Es kommt auf das Haus an. Trotzdem hilft eine Spanne weiter, bevor Sie überhaupt ein Angebot einholen. Hier finden Sie, was ein komplettes Wärmepumpenprojekt in unserem Einsatzgebiet üblicherweise kostet, welche Posten dahinterstehen und was nach Abzug der Förderung realistisch übrig bleibt.

Luft-Wasser-Wärmepumpe komplett, schlüsselfertig

18.000 € bis 38.000 €

Enthalten sind Wärmepumpe, Warmwasser- und Pufferspeicher, Hydraulik, Elektroanschluss, Inbetriebnahme, Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich und die Entsorgung des Altgeräts. Nach oben verschieben vor allem hohe Heizlast, ein zusätzlicher Heizflächentausch und aufwendige Elektroarbeiten.

Alle Angaben sind unverbindliche Orientierungswerte aus typischen Projekten in unserem Einsatzgebiet (Stand: September 2026), inklusive Umsatzsteuer. Was Ihr Vorhaben tatsächlich kostet, hängt vom Gebäude ab und steht erst nach der Aufnahme vor Ort fest. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie schriftlich.

Aufschlüsselung

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Diese Posten stecken in einem typischen Projekt. Die Summe der Einzelspannen ist bewusst größer als der Gesamtrahmen – nicht jede Position fällt in jedem Haus an.

Kostenpositionen mit Preisspannen, Stand September 2026
PositionSpanne
Wärmepumpe (Außen- und Inneneinheit)Abhängig von Leistung, Schallverhalten und Hersteller.12.000 – 20.000 €
Speicher und HydraulikWarmwasserspeicher, Puffer, Pumpengruppen, Armaturen, Dämmung.3.000 – 6.000 €
Montage, Rohrleitung, FundamentAufstellung, Kernbohrungen, Kondensatführung, Anbindung an das Heizsystem.4.000 – 8.000 €
Elektro und ZählerschrankEigener Stromkreis, Netzanmeldung, gegebenenfalls Zählerschrankerneuerung.1.500 – 4.000 €
Planung, Heizlast, Abgleich, InbetriebnahmeFür die Förderung ohnehin erforderlich – und die Basis für niedrige Betriebskosten.1.000 – 2.500 €
Optional: HeizkörpertauschNur dort, wo die vorhandene Heizfläche zur Vorlauftemperatur nicht passt.400 – 900 € je Raum

Kostentreiber

Was den Preis wirklich bewegt

Wer diese Punkte kennt, kann Angebote vergleichen – und erkennt, wo ein günstiges Angebot etwas weggelassen hat.

Heizlast des Gebäudes

Der wichtigste Einzelfaktor. Ein gedämmtes Haus mit 8 kW Heizlast braucht ein deutlich kleineres und günstigeres Gerät als ein ungedämmter Altbau mit 16 kW. Wir rechnen die Heizlast, statt sie zu schätzen – Überdimensionierung kostet doppelt: einmal beim Kauf, dann jeden Monat beim Strom.

Vorhandene Heizflächen

Je größer die Heizfläche, desto niedriger die nötige Vorlauftemperatur und desto effizienter die Wärmepumpe. Fußbodenheizung ist ideal, ausreichend große Heizkörper genügen aber oft. Wir prüfen raumweise, welche Flächen tatsächlich getauscht werden müssen – häufig sind es nur ein bis drei Räume.

Warmwasser und Speicher

Vier Personen mit täglichem Duschbedarf brauchen ein anderes Speicherkonzept als ein Zweipersonenhaushalt. Auch die Anforderungen an die Trinkwasserhygiene beeinflussen die Speicherwahl.

Aufstellort und Schall

Enge Grundstücke, kurze Abstände zum Nachbarn oder Aufstellung an einer Schlafzimmerwand erfordern schallreduzierte Geräte oder besondere Aufstellungen. Das ist planbar, kostet aber Geld.

Elektrische Einbindung

Ältere Zählerschränke müssen für den Anschluss oft erneuert werden. Das fällt vielen erst am Angebotstag auf – wir sehen es uns vorher an.

Zustand der Altinstallation

Verschlammte Heizkreise, undichte Verteiler oder fehlende Absperrungen kosten Zeit. Eine ehrliche Bestandsaufnahme verhindert Nachträge.

Mit Förderung rechnen

Was am Ende übrig bleibt

Für den Austausch einer alten fossilen Heizung gegen eine Wärmepumpe gibt es die Heizungsförderung: 30 Prozent Grundförderung auf die förderfähigen Kosten. Abhängig von Eigennutzung, Einkommen und Bonusvoraussetzungen sind zusätzliche Boni möglich.

Mögliche Förderwege

  • 30 % Grundförderung auf die förderfähigen Kosten
  • Klimageschwindigkeitsbonus beim Austausch einer alten funktionstüchtigen Heizung
  • Einkommensbonus für selbstnutzende Eigentümer unterhalb der Einkommensgrenze
  • Effizienzbonus für natürliche Kältemittel oder Erd- und Wasserwärmequellen
  • Für die erste Wohneinheit werden derzeit maximal 30.000 € förderfähige Kosten berücksichtigt; für die meisten Konstellationen gilt eine Obergrenze von 70 Prozent

Beispielrechnung: Einfamilienhaus, Gaskessel von 1998

Selbstgenutztes Einfamilienhaus, 140 m², Heizlast 9 kW, Heizkörper überwiegend ausreichend dimensioniert, zwei Heizkörper werden getauscht. Alte Gasheizung noch funktionstüchtig.

Gesamtkosten Wärmepumpe komplett
28.000 €
Grundförderung 30 %
− 8.400 €
Klimageschwindigkeitsbonus 20 %
− 5.600 €
Voraussichtlicher Eigenanteil
rund 14.000 €

Aus 28.000 € werden in dieser Konstellation rund 14.000 € Eigenanteil. Kommt ein Einkommensbonus hinzu, sinkt der Eigenanteil weiter. Die Förderquote ist auf 70 Prozent begrenzt, in bestimmten Fällen sind bis zu 80 Prozent möglich.

Die Beispielrechnungen bilden gängige Förderkonstellationen ab. Ob und in welcher Höhe eine Förderung gewährt wird, entscheidet allein die Förderstelle – abhängig von Eigennutzung, Einkommen, Antragszeitpunkt und den jeweils gültigen Richtlinien. Wir übernehmen keine Gewähr für Förderzusagen.

Ehrlich gesagt

Wo Sie sinnvoll sparen können

Und wo Sparen sich später rächt: an der Berechnung, an der Abdichtung und an der Dokumentation.

  • Heizlast rechnen lassen, statt das Gerät eine Nummer größer zu wählen – das ist der größte Hebel.
  • Nur die Heizkörper tauschen, die es rechnerisch erfordern.
  • Den Antrag stellen, bevor der Auftrag verbindlich wird – wir sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge.
  • Bauliche Nebenarbeiten (Durchbrüche, Fundament, Malerarbeiten) in Eigenleistung, wenn Sie das können.
  • Nicht in der Heizperiode entscheiden müssen: Wer im Sommer plant, hat die bessere Verhandlungsposition.

Konkret werden

Kostenrahmen für Ihr Haus ermitteln

Preisspannen helfen bei der Einordnung. Belastbar wird es nach der Aufnahme vor Ort – kostenfrei und unverbindlich.

Wärmepumpe prüfen

Nicht jede Wärmepumpe passt automatisch zu jedem Haus. Wir betrachten Gebäude, Heizflächen und vorhandene Installation gemeinsam.

Schritt 1 von 2Ausgangssituation
Photovoltaik vorhanden oder geplant?

Für diese Art von Vorhaben bestehen grundsätzlich Förderprogramme. Wir haben die Berücksichtigung möglicher Förderwege deshalb vorgemerkt – eine Förderzusage ist damit nicht verbunden.

Wir berücksichtigen mögliche Förderwege bereits bei der Projektplanung. Über die Förderfähigkeit entscheidet die Förderstelle, persönliche und finanzielle Voraussetzungen werden dort beziehungsweise durch Ihren Finanzierungspartner geprüft.

Bilder oder PDF, bis 10 MB je Datei (max. 5 Dateien). Die Dateien werden verschlüsselt mit Ihrer Anfrage übertragen. Bitte keine sensiblen personenbezogenen Daten Dritter hochladen.

Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.

Häufige Fragen

In unserem Einsatzgebiet liegt ein komplettes Wärmepumpenprojekt für ein Einfamilienhaus üblicherweise zwischen 18.000 € und 38.000 € inklusive Speicher, Hydraulik, Elektroanschluss und Inbetriebnahme. Nach Abzug der Förderung bleibt häufig etwa die Hälfte als Eigenanteil.

Kontakt

Lieber gleich eine belastbare Zahl?

Wir schauen uns Ihr Gebäude an und nennen Ihnen einen Rahmen, auf den Sie sich verlassen können – bevor ein Angebot geschrieben wird.

Zuverlässig. Nachhaltig. Für Ihr Zuhause und die Zukunft.