Fußbodenheizung
Fußbodenheizung für Neubau, Sanierung und Altbau
Wir verlegen nicht nur Heizrohre, sondern planen den Bodenaufbau als System – vom Untergrund bis zum fertigen Belag. Für Wohnhäuser, Bäder und Bauvorhaben in Varel und Umgebung.

Situationen
Worum geht es bei Ihnen?
Jede Ausgangslage führt zu einem anderen Bodenaufbau. Wählen Sie die Situation, die Ihrem Vorhaben am nächsten kommt.
Neubau und neuer Estrich
Bodenaufbau von der Dämmung bis zum Belag, abgestimmt auf die Wärmeerzeugung.
Zum AbschnittBad und geringe Aufbauhöhe
Kleine Flächen, Abdichtung und Anschlusshöhen – im Ablauf mit Fliesen und Sanitär.
Zum AbschnittAltbau und Kernsanierung
Vollständiger Neuaufbau des Bodens, wenn der Bestand ohnehin geöffnet wird.
Zum AbschnittFräsen im Bestand
Der Estrich bleibt liegen, die Rohre kommen hinein – wenn der Boden dafür geeignet ist.
Zum AbschnittWärmepumpe und Heizflächen
Flächenheizung, Heizkörper oder eine Kombination – passend zur Betriebstemperatur.
Zum AbschnittUnser Anspruch
Nicht nur Rohre verlegen – den Bodenaufbau als System planen
Eine Fußbodenheizung funktioniert nur so gut wie der Boden, in dem sie liegt. Deshalb betrachten wir jede Schicht: Untergrund, Abdichtung, Dämmung, Heizebene, Estrich und Belag.
- Bestandsaufnahme des Untergrunds
- Auslegung nach Heizlast
- Wahl des passenden Systems
- Dämmung und Randanschlüsse
- Heizkreisverteiler und Regelung
- Abstimmung mit Estrich und Bodenleger
- Druckprüfung und Dokumentation
- Inbetriebnahme und Einregulierung
Bodenbelag
Fliesen, Parkett, Vinyl – abgestimmt auf die Flächenheizung
Estrich oder Trockenaufbau
nimmt die Wärme auf und gibt sie gleichmäßig ab
Fußbodenheizung
Rohrverlegung mit passendem Abstand je Raum
Dämmung und Systemunterlage
Wärme nach unten begrenzen, Trittschall reduzieren
Abdichtung, falls erforderlich
gegen Feuchtigkeit aus dem Untergrund oder im Bad
Untergrund
Bodenplatte, Rohdecke oder Holzbalkendecke
Welche Schichten tatsächlich nötig sind, entscheidet sich am Gebäude. Wir planen den Aufbau als Ganzes und stimmen ihn mit den Folgegewerken ab.
Neubau und neue Bodenaufbauten
Wenn der Boden ohnehin neu entsteht
Im Neubau, im Anbau und bei einer Kernsanierung lässt sich der Aufbau frei planen. Welches System zum Einsatz kommt, entscheidet sich an Untergrund, Aufbauhöhe und Nutzung – nicht am Katalog.
Tackersystem
Wird typischerweise geprüft bei klassischen Neubauten mit Nassestrich und freier Wahl der Verlegeabstände.
Noppenplatten
Wird typischerweise geprüft bei größeren zusammenhängenden Flächen, bei denen eine definierte Rohrlage hilft.
Klettsystem
Wird typischerweise geprüft, wenn die Systemebene dünn bleiben soll und der Untergrund eben ist.
Trockenbausystem
Wird typischerweise geprüft bei Holzbalkendecken, Dachgeschossen und geringer verfügbarer Aufbauhöhe.
Sonderaufbau
Wird typischerweise geprüft bei Bädern, kleinen Räumen und Grundrissen mit vielen Anschlüssen.
Es gibt hier keine Rangfolge. Welches System für Ihr Gebäude passt, klären wir nach der Aufnahme vor Ort.
Bad
Fußbodenheizung im Bad – abgestimmt mit allen Gewerken
Im Bad ist der Boden am anspruchsvollsten: wenig Fläche, viele Anschlüsse, feste Anschlusshöhen und eine Abdichtung, die später niemand mehr nachbessern möchte.
- Aufbauhöhen und Türanschlüsse
- kleine Flächen sauber auslegen
- Verbundabdichtung nach Norm
- Estrich und Trocknungszeiten
- Fliesenarbeiten im Ablauf
- Sanitärinstallation im gleichen Zug


Altbau und Kernsanierung
Vollständiger Neuaufbau des Bodens
Wenn der Bestand ohnehin geöffnet wird, lohnt sich der komplette Neuaufbau: Ein alter Boden ohne Dämmung heizt sonst dauerhaft nach unten.
- Bestandsaufnahme und Höhenaufnahme
- Rückbau des alten Bodenaufbaus
- Untergrund vorbereiten
- Abdichtung, falls erforderlich
- Dämmung und Randdämmstreifen
- Verlegung und Heizkreisverteiler
- Estrich oder Trockenaufbau
- Koordination der Folgegewerke
Fräsen im Bestand
Der Estrich bleibt liegen – wenn er geeignet ist
Beim Fräsen werden Kanäle in den vorhandenen Estrich eingebracht und die Heizrohre darin verlegt. Der Boden muss dafür nicht komplett zurückgebaut werden.
Eignung prüfen
Estrichart, Dicke, Zustand, Belegung und vorhandene Leitungen.
Fräsen
Kanäle werden in gleichmäßigem Abstand in den Estrich eingebracht.
Rohre einlegen
Verlegung und Anbindung an den Heizkreisverteiler.
Verfüllen und Anschluss
Kanäle schließen, Druckprüfung, Einregulierung, neuer Belag.
Nicht jeder Boden ist geeignet
Fräsen setzt einen tragfähigen, ausreichend dicken und schadensfreien Estrich voraus. Ergibt die Prüfung, dass die Voraussetzungen fehlen, sagen wir das offen und zeigen Ihnen die Alternativen – statt eine Lösung durchzudrücken, die später Ärger macht.
Ausgeführt wird je nach Gebäude mit eigenen Mitarbeitern oder gemeinsam mit spezialisierten Fachpartnern. Die Verantwortung für die Heizungstechnik bleibt bei uns.
Wärmepumpe
Fußbodenheizung und Wärmepumpe
Eine große Heizfläche arbeitet mit niedriger Vorlauftemperatur – genau das kommt einer Wärmepumpe entgegen. Zwingend ist eine Fußbodenheizung aber nicht.
Entscheidend ist die Heizlast des Gebäudes und die Frage, ob die vorhandenen Heizflächen zur geplanten Betriebstemperatur passen. In vielen Bestandsgebäuden ist eine Mischung der beste Weg: Flächenheizung dort, wo der Boden ohnehin geöffnet wird, größere Heizkörper in den übrigen Räumen.
Wir rechnen das vor der Entscheidung durch – und sagen Ihnen auch, wenn eine Fußbodenheizung an einer Stelle nicht nötig ist.
Wärmeerzeuger
Wärmepumpe, Gas- oder Holzheizung – ausgelegt auf die Heizlast
Heizkreisverteiler
Heizkreise einzeln absperrbar, einregulierbar und dokumentiert
Heizflächen
Fußbodenheizung, ergänzt durch vorhandene oder größere Heizkörper
Auch Mischsysteme sind möglich: Fußbodenheizung in einzelnen Räumen, an anderer Stelle bleiben Heizkörper.
Systeme im Überblick
Welches System passt zu welcher Situation?
Eine Orientierung – ohne Rangfolge. Die Entscheidung fällt nach der Aufnahme vor Ort.
| System | Typische Anwendung | Estrich | Neubau / Bestand | Stärke | Vorab zu prüfen |
|---|---|---|---|---|---|
| Tackersystem | klassischer Neubau und neuer Bodenaufbau | neuer Estrich | Neubau, Anbau, Kernsanierung | flexible Verlegeabstände, bewährter Aufbau | Aufbauhöhe und Dämmebene |
| Noppenplatten | zügige Verlegung auf größeren Flächen | neuer Estrich | Neubau und Sanierung mit neuem Aufbau | definierte Rohrlage, saubere Ausführung | Untergrund, Abdichtung und Randdämmung |
| Klettsystem | wenn es auf Verlegetempo und Flexibilität ankommt | neuer Estrich | Neubau und Sanierung | geringe Aufbauhöhe der Systemebene | Ebenheit des Untergrunds |
| Trockenbausystem | Holzbalkendecken und geringe Aufbauhöhe | ohne Nassestrich möglich | Bestand, Dachgeschoss, Anbau | geringes Gewicht, kurze Aufheizzeit | Tragfähigkeit und Belagsaufbau |
| Fräsen im Bestand | Estrich bleibt liegen, Rohre kommen hinein | vorhandener Estrich | Bestand ohne neuen Bodenaufbau | kein kompletter Rückbau des Bodens | Estrichart, Dicke, Zustand und Belegung |
| Sonderaufbau | Bäder, kleine Räume, besondere Grundrisse | je nach Situation | Bestand und Neubau | auf die Raumsituation zugeschnitten | Abdichtung, Anschlusshöhen, Folgegewerke |
Tackersystem
- Typische Anwendung
- klassischer Neubau und neuer Bodenaufbau
- Estrich
- neuer Estrich
- Neubau / Bestand
- Neubau, Anbau, Kernsanierung
- Stärke
- flexible Verlegeabstände, bewährter Aufbau
- Vorab zu prüfen
- Aufbauhöhe und Dämmebene
Noppenplatten
- Typische Anwendung
- zügige Verlegung auf größeren Flächen
- Estrich
- neuer Estrich
- Neubau / Bestand
- Neubau und Sanierung mit neuem Aufbau
- Stärke
- definierte Rohrlage, saubere Ausführung
- Vorab zu prüfen
- Untergrund, Abdichtung und Randdämmung
Klettsystem
- Typische Anwendung
- wenn es auf Verlegetempo und Flexibilität ankommt
- Estrich
- neuer Estrich
- Neubau / Bestand
- Neubau und Sanierung
- Stärke
- geringe Aufbauhöhe der Systemebene
- Vorab zu prüfen
- Ebenheit des Untergrunds
Trockenbausystem
- Typische Anwendung
- Holzbalkendecken und geringe Aufbauhöhe
- Estrich
- ohne Nassestrich möglich
- Neubau / Bestand
- Bestand, Dachgeschoss, Anbau
- Stärke
- geringes Gewicht, kurze Aufheizzeit
- Vorab zu prüfen
- Tragfähigkeit und Belagsaufbau
Fräsen im Bestand
- Typische Anwendung
- Estrich bleibt liegen, Rohre kommen hinein
- Estrich
- vorhandener Estrich
- Neubau / Bestand
- Bestand ohne neuen Bodenaufbau
- Stärke
- kein kompletter Rückbau des Bodens
- Vorab zu prüfen
- Estrichart, Dicke, Zustand und Belegung
Sonderaufbau
- Typische Anwendung
- Bäder, kleine Räume, besondere Grundrisse
- Estrich
- je nach Situation
- Neubau / Bestand
- Bestand und Neubau
- Stärke
- auf die Raumsituation zugeschnitten
- Vorab zu prüfen
- Abdichtung, Anschlusshöhen, Folgegewerke
Ablauf
Von der Anfrage bis zur Übergabe
So läuft ein Projekt bei uns typischerweise ab. Je nach Gebäude und Umfang können einzelne Schritte entfallen oder dazukommen.
Anfrage
Sie schildern uns Ihre Situation – Gebäude, Räume, geplanter Zeitraum.
Aufnahme vor Ort
Wir sehen uns Untergrund, Aufbauhöhen, Anschlüsse und vorhandene Technik an.
Prüfung des Bodenaufbaus
Estrich, Dämmebene und Belegung entscheiden über das mögliche System.
Auslegung
Heizlast, Verlegeabstände, Heizkreise und Betriebstemperatur werden berechnet.
Angebot
Ein nachvollziehbares Angebot mit klarem Leistungsumfang und Ablauf.
Ausführung
Verlegung, Verteiler, Anbindung – mit eigenen Teams oder Fachpartnern.
Druckprüfung und Inbetriebnahme
Prüfen, spülen, einregulieren und dokumentieren.
Übergabe
Einweisung, Unterlagen und auf Wunsch Kundendienst und Wartung.
Projekte aus der Praxis
In unseren Referenzen finden Sie ein Sanierungsprojekt mit Fußbodenheizung – mit Verlegung, Heizkreisverteiler und Regelung im Bestand.
Referenzen ansehenSie sind ein Fachbetrieb?
Für SHK-Fachbetriebe, Heizungsbauer und gewerbliche Baupartner gibt es ein gesondertes Angebot: den FBH-Verlegeservice für Fachbetriebe.
FBH-Verlegeservice für FachbetriebeAnfrage
Welche Fußbodenheizung passt zu Ihrem Gebäude?
Schildern Sie uns kurz Ihre Situation. Alles, was Sie noch nicht wissen, klären wir gemeinsam bei der Aufnahme vor Ort.
Häufige Fragen
- Häufig ja. Je nach Bodenaufbau kommen unterschiedliche Wege infrage: ein neuer Bodenaufbau, ein Trockensystem mit geringer Aufbauhöhe oder das Fräsen im vorhandenen Estrich. Wir sehen uns die bauliche Situation vor Ort an und sagen offen, was sinnvoll umsetzbar ist.
- Dann fräsen wir nicht. Estrichart, Dicke, Zustand und Belegung entscheiden darüber. Ist die Eignung nicht gegeben, zeigen wir Ihnen die Alternativen – etwa einen neuen Bodenaufbau, ein Trockensystem oder eine Kombination aus Flächenheizung und angepassten Heizkörpern.
- Das hängt vom gewählten System und vom Untergrund ab. Für Situationen mit wenig Luft nach oben gibt es Trocken- und Niedrigaufbausysteme. Die tatsächliche Höhe legen wir erst nach der Aufnahme vor Ort fest – zusammen mit Türanschlüssen, Schwellen und Bodenbelag.
- Nicht zwingend. Beim Fräsen bleibt der Estrich liegen. Bei einer Kernsanierung oder bei schadhaftem Untergrund ist ein vollständiger Neuaufbau oft der bessere Weg – dann erneuern wir Dämmung, Heizebene und Estrich in einem Zug.
- Ja. Häufig starten Kunden im Bad oder in einem einzelnen Geschoss. Wichtig ist, dass die neue Heizfläche hydraulisch sauber in die vorhandene Anlage eingebunden und einreguliert wird.
- Fliesen und Naturstein leiten die Wärme besonders gut. Parkett und Vinyl sind möglich, wenn Aufbau und Belag ausdrücklich für Flächenheizung freigegeben sind. Wir stimmen den Belag mit dem geplanten Aufbau ab, bevor bestellt wird.
- Nein. Entscheidend ist, dass die Heizflächen insgesamt zur geplanten Betriebstemperatur passen. Eine Fußbodenheizung ist dafür günstig, größere Heizkörper können in vielen Gebäuden aber ebenso funktionieren.
- Ja, das ist im Bestand sogar der Regelfall: Flächenheizung dort, wo der Boden ohnehin geöffnet wird, Heizkörper in den übrigen Räumen. Die Heizkreise werden getrennt geregelt und aufeinander abgestimmt.
- Das hängt von Fläche, System und Folgegewerken ab – vor allem von Estrich- und Trocknungszeiten. Wir nennen Ihnen den Ablauf mit den einzelnen Schritten im Angebot, damit Sie Ihre Bauzeit planen können.
- Ja. Estrich, Fliesen, Trockenbau und Bodenleger stimmen wir im Rahmen unserer Projekte ab, damit die Reihenfolge stimmt und niemand auf den anderen wartet.
Kontakt
Sprechen wir über Ihr Projekt
Wir prüfen zunächst, welche Lösung zu Ihrem Gebäude passt – persönlich, verständlich und ohne Verkaufsdruck.
Zuverlässig. Nachhaltig. Für Ihr Zuhause und die Zukunft.
